Buntes Leben stiften

sinnvoll Leben im Alter

anstehende Videokonferenzen


gemeinschaftliches Wohnen - eine Perspektive für LGBTI* im Alter

Datum:23.10.2020
19:00

Die Kreise, die ein älterer Mensch zieht, werden immer enger bis oft nur noch die eigene Wohnung bleibt. Durch den Tod des Partners/der Partnerin und/oder naher Freund*innen kann schleichend oder auch plötzlich ein ungewollter Zustand des Alleinseins entstehen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) sieht gerade dieses Alleinsein als zentrale Herausforderung im Alter.

Gemeinschaftliche Wohnformen können helfen, dieser ungewollten Begleiterscheinung des Alters zu begegnen. Gute Nachbarschaft und soziale Nähe in einer solche Wohnform bergen viele weitere Vorteile des gegenseitigen aufeinander Achtens und auch Kümmerns. Auch ökonomisch können Gemeinschaften des Wohnens Vorteile bringen, wenn alltägliche Kosten miteinander geteilt werden.
Weiteres ist im Download zu finden

 Videokonferenz23-10-20_grafik.pdf


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Förderschwerpunkt 2020:


Family and Friends

Das Coming out in einer neuen Situation oder Umgebung im Alter ist sicherlich nicht immer einfach. Es stellt aber in diesem Prozess des Älterwerdens in der Regel nicht die zentrale Herausforderung dar. Vielmehr gibt es drei übergreifende Problembereiche, die nicht nur die LSBTI*-Communitiy betreffen. Sie lauten, auf den Punkt gebracht:


ALT,  ARM,  ALLEIN


Alt sein heißt auch, mit Gebrechen umzugehen und oft mit einer geringen Rente zurechtkommen. Die Bundesorganisation der Seniorenverbände sieht das Alleinsein als zentrale Herausforderung im Alter an. Die Kreise, die ein älterer Mensch zieht werden enger bis oft nur noch die eigene Wohnung bleibt oder der Tod der Partner*in, als letzte Bezugsperson wirft den Menschen ins Alleinsein.

Diesen negativen Begleiterscheinungen des Alters kann ein Mensch mit gemeinschaftlichen Wohnkonzepten begegnen

- Altersgerechte Ausstattung der Wohnung (Zugang und Wohnung sollen barrierearm sein)

- Anpassung der Wohnungsgröße auf ein bedarfsangemessenes Maß

- eine Gemeinschaft fängt Defizite des Einzelnen auf und trägt Sorge um ihre Mitglieder.

Wir stellen auf zwei Veranstaltungen diese Idee des Wohnens im Alter vor. Als Referentin haben wir Frau Berit Herger gewonnen, die sich im Referat Neues Wohnen der Zentrale für Gesundheitsförderung des Landes Rheinland-Pfalz hauptberuflich mit diesem Thema auseinandersetzt. Darüber hinaus ist Sie Ansprechpartnerin für Wohninitiativen in Rheinland-Pfalz.

Ergänzend dazu stellen wir die Stiftung und Wohnkonzepte aus der queeren Community vor.


Gemeinschaftliches Wohnen im Alter


die Termine:


19. 06. 2020 19.00   Videokonferenz 

  • ReferentInnen Berit Herger
  • Reinhold Henss

Anmeldung: info@buntes-leben-stiften.de

Wir schicken Ihnen einen Link für die Teilnahme


Fällt wegen Corona leider aus:

24. 07.2020 19.00   SCHMIT-Z e.V., Mustorstr. 4., 54290 Trier

  • Referenten Berit Herger
  • Dr. Markus Schupp


Schön wäre es, wenn sich im Zuge dieser Veranstaltungen Menschen finden, die gemeinsam den Gedanken weitertragen und Projekte in den jeweiligen Regionen etablieren wollen.

Wir möchten diese Initiativen im Raum Rheinland-älltPfalz/Saarland auf ihrem Weg zu einem Projekt weiter unterstützen. Hier ist sicherlich ein persönlicher Austausch hilfreich. Es soll aber nicht beim Wissenstransfer bleiben. Materielle Unterstützung in Form einer einmaligen Anschubfinanzierung können Initiativen erhalten, die- das bunte Leben verwirklichen wollen indem sich Heteras und-os und LSBTI*, darunter Menschen mit HIV, zusammenfinden- schon soweit fortgeschritten sind, dass sie eine feste Struktur aufweisen. Initiativen können sich bis Ende Oktober bei uns bewerben (per E-Mail oder Post). Anfang Dezember werden wir auf einer Veranstaltung die Förderungen bekannt geben.

Wir unterstützen darüber hinaus langfristige Projekte, die uns bei der Verwirklichung unserer Ziele helfen. Diese finden Sie unter:  Projekte


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